FreeDiscussions

Der Usenet Anbieter FreeDiscussions bietet neben recht günstigen Tarifen auch eine große Auswahl an kostenlosen und mächtigen Newsreadern. Wie gut der Zugang wirklich funktioniert sowie unsere Erfahrungen im Umgang mit FreeDiscussions findest du im folgenden Text. Der Anbieter firmierte früher noch unter dem Namen Usenet.nl, die ehemalige Web-Adresse leitet auf FreeDiscussions.com weiter – daher nehmen wir an, dass es der direkte Nachfolger des Services ist.

Freediscussions Homepage

Tarife

FreeDiscussions bietet aktuell zwei Pakete – den „Compact“-Tarif mit einer kurzen Laufzeit von nur einem Monat, sowie den „Relax“-Tarif mit 12 Monaten Laufzeit:

StarterFlexExpertMaster
Highspeed-Volumen35 GB/Monat35 GB/Monat70 GB/Monat140 GB/Monat
Flatrate mit 2 MBit/sjajajaja
Retention????
Newsreaderkostenloskostenloskostenloskostenlos
Laufzeit1 Monat12 Monate12 Monate12 Monate
Preis13,99€/Monat8,33€/Monat 9,83€/Monat 14,99€/Monat
TestaccountKostenlos testenKostenlos testenKostenlos testen Kostenlos testen

Wir empfehlen den Expert-Tarif, besonders bei vielen Downloads. Hier hast du 70 GB Highspeed-Volumen statt der 35 GB im Flex-Tarif. Zwar ist der Tarif monatlich ein wenig teurer, dafür bekommst du aber doppelt so viel Volumen.

Newsreader: Welche Software ist die beste?

Die Auswahl an Newsreadern bei FreeDiscussions ist bemerkenswert und zudem ist jeder Client kostenlos – es werden also keine zusätzlichen Kosten für die Software fällig. Hatte man vor einigen Jahren noch auf einen einzigen Newsreader (Tangysoft) gesetzt so kann man jetzt entscheiden, welche Software am besten für einen passt.

Übersicht:

WindowsMacOSLinuxiOS/Android
MomentumMomentumMomentumnzbget
GrabitNewsleecherNewsleecherSabnzbd
NewsbinnzbgetnzbgetNzb Leech
NewsleecherSabnzbdSabnzbd
nzbgetTangysoftTangysoft
PhantomUnison
Sabnzbd
Tangysoft

Unsere Empfehlung: Für Windows empfehlen wir aufgrund der sehr guten Suchfunktion entweder Momentum oder den cloudbasierten Newsreader „HolmeZ“ mit Streamingfunktion.

Kostenloser Testaccount

Wer FreeDiscussions erstmal kostenlos und unverbindlich testen möchte kann dies mit dem großzügigen Testaccount tun: Hier gibt es 10 GB Downloadvolumen, welche innerhalb von 14 Tagen verbraucht werden können. Der Testzugang ist absolut kostenlos – dennoch muss bei der Anmeldung eine Zahlungsmethode (Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal) ausgewählt werden. Diese wird benötigt wenn du den Testaccount nicht kündigst und dann in einen Vertrag übergeht. Solange du innerhalb dieser 14 Tage kündigst entstehen garantiert keine Kosten.

Unser Tipp: Kündige am besten direkt nach der Anmeldung den Testaccount, wenn du auf Nummer sicher gehen willst. Der Account läuft trotzdem die vollen 14 Tage weiter und kann ganz normal genutzt werden.

Nicht zufrieden? So kündigst du FreeDiscussions

Laut offizieller Webseite kannst du sowohl den Testaccount als auch ein reguläres Abonnement auf diesen Wegen kündigen:

Wir empfehlen die Kündigung per Telefon durchzuführen und direkt eine Kündigungsbestätigung anzufordern. Die Kündigung per Post halten wir für schwierig, da der Brief nach Musterstadt gesendet werden muss. Das ist zum einen teuer, zum anderen könnte es schwierig sein den Nachweis zu bekommen, dass der Brief auch angekommen ist.

Fazit

FreeDiscussions ist eine gute Alternative zum Platzhirsch Usenext. Es können die gleichen Newsreader genutzt werden und FreeDiscussions bietet mit dem Expert-Tarif (70 GB, 9,83€) ausreichend Datenvolumen unter 10€ im Monat.

Highspeed-Volumen und Drossel: So planst du deinen Verbrauch bei FreeDiscussions

Bei FreeDiscussions bekommst du in jedem Tarif ein festes Kontingent an Highspeed-Volumen. Ist dieses aufgebraucht, kannst du zwar weiter laden, allerdings nur noch mit 2 MBit/s. Damit du nicht mitten im Monat ausgebremst wirst, lohnt es sich, den eigenen Bedarf vorab realistisch einzuschätzen. Gerade wenn du das Usenet neu für dich entdeckst, ist schwer abzuschätzen, wie viel du tatsächlich lädst. Ein guter Richtwert ist der Testzeitraum: Beobachte dort, wie schnell die 10 GB schrumpfen, und rechne das grob auf einen ganzen Monat hoch.

Patchpanel mit Netzwerkkabeln

Was bedeuten 2 MBit/s im Alltag? 2 MBit/s entsprechen rund 250 Kilobyte pro Sekunde. In einer Stunde kommst du damit auf knapp 900 MB. Für Textgruppen, kleinere Programme oder Dokumente reicht das vollkommen aus. Bei größeren Dateien musst du dagegen deutlich mehr Geduld mitbringen – ein Download, der mit voller Geschwindigkeit wenige Minuten dauert, kann gedrosselt mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Wer nachts laden lässt, merkt die Drossel weniger.

Tipps, um das Volumen sinnvoll einzuteilen

  • Schau regelmäßig im Kundenbereich nach, wie viel Highspeed-Volumen noch übrig ist.
  • Lade große Dateien am Anfang des Abrechnungszeitraums und erledige kleinere Downloads, wenn das Kontingent knapp wird.
  • Prüfe vor dem Start anhand von Bewertungen und Kommentaren im Newsreader, ob ein Inhalt vollständig und echt ist, damit kein Volumen für fehlerhafte Dateien verloren geht.
  • Lass nur Dateien automatisch reparieren, die tatsächlich beschädigt sind – zusätzliche Reparaturdaten kosten ebenfalls Volumen.

Wenn du im Testzeitraum merkst, dass du regelmäßig an die Grenze stößt, ist ein Wechsel auf ein größeres Paket meist günstiger als ein dauerhaft gedrosselter Zugang. Rechne dabei ehrlich: Ein paar Euro mehr im Monat sind oft angenehmer als lange Wartezeiten bei jedem größeren Download. Umgekehrt gilt: Wer nur ab und zu etwas sucht, kommt mit dem kleinsten Paket gut aus und spart jeden Monat Geld.

Zum Vergleich lohnt sich ein Blick auf Usenext, das ebenfalls mit Volumentarifen arbeitet, sowie auf Prepaid-Usenet, bei dem du ohne Abo nur das bezahlst, was du wirklich nutzt. Welche Software am besten zu deinem Nutzungsverhalten passt, erfährst du in unserer Newsreader-Übersicht. Und unabhängig vom Tarif gilt: Nutze deinen Zugang ausschließlich für legale Inhalte und aktiviere SSL, damit deine Verbindung verschlüsselt bleibt.